Sonntag, 19. April 2026

Ein "Sommereinbruch" im April

Es gibt Leser dieses Blogs, welche mich der "Schreibfaulheit" bezichtigen. LOL.😂

Weil ich nicht mehr EintrĂ€ge schreibe. Also gut. Von mir aus. For "what its's worth". 

Wo soll ich anfangen? 

Manche Menschen machen Yoga, gehen in die Sauna, hören Podcasts, lesen BĂŒcher, gehen Spazieren, trinken Bier oder machen sonst was um "runter zu kommen" und um zur Ruhe zu kommen und um nach zu denken oder auch zu meditieren. 

Bei mir ist das so, dass ich das, nicht immer, aber oft, mit dem Motorrad mache. Ich bin dann auf dieser "Beschleunigungsmaschine", muss 100% fokussiert sein, habe einen Helm auf (das ist dann mein Universum) und bin, in der Regel, in meiner kleinen, dann komplett fokussierten Welt. Denn JEDES sich bewegende Teil außerhalb dieses Mikrokosmos will dich "töten" und ist "dein Feind". Das Fokussiert enorm. Ob ich dann Schuld bin oder nicht, oder der oder die Andere, das spielt keine Rolle mehr, denn ich bin dann tot. 

Jeder Motorradfahrer weiß das. Die, die es nicht wissen, oder nicht wussten, sind tot oder aber haben und hatten extrem viel GlĂŒck. In der Regel. Die Freeclimber auch. Die Scubadiver auch. Und dann noch jede Menge anderer Sportarten - insofern man Motorradfahren als Sport bezeichnen will. 

In weiten Teilen Afrikas, SĂŒdamerika und in Asien sind MotorrĂ€der letztlich nur billige Transportmittel und es gibt keine bezahlbare Alternative. Ein Motorrad ist nur in der westlichen HemisphĂ€re ein Luxus Symbol. Ansonsten sind die Dinger oft einfach nur das billigste und effektivste Transportmittel fĂŒr einen Großteil der Welt. 

ZurĂŒck zum Eingangsgedanken:

Quebec hatte einen harten Winter. Ich lebe hier seit knapp 30 Jahren, aber das war ein langer Winter. 5 Monate im Minusbereich. Jede Menge Schnee. Es war wirklich kalt und sehr lang. 



 

Die Seen sind immer noch solide zugefroren. Siehe Bild von heute morgen. Übermorgen soll es, hoffentlich ein letztes mal, Nachtfrost geben und dann geht noch ein bisschen "rauf und runter" und dann ist Sommer. Wie ich schon oft angemerkt habe bricht das Eis im "Norden" nicht und niemals vor Ende April. Das ist nichts Neues. 

Aber: die letzten zwei Tage hatten wir hier einen gefĂŒhlten Zweitagessommer. Zwei Tage mit 22 bis 25 Grad - gefĂŒhlt 28 oder auch 30. Wir sind ja relativ weit im SĂŒden mit "italienischer Sonne".  

Es ist wirklich unglaublich, aber selbst um 20 Uhr am Abend sind alle Fenster und TĂŒren offen und es hat ca. 20 Grad plus Celsius. SĂŒdliche Winde haben Warmluft nach Quebec "verfrachtet". 

Emile und ich konnten gestern wirklich nicht mehr Widerstehen und haben die Bikes rausgeholt. Und ab die Post!!!

Das Wetter war schweinegeil. 5 Monate leben wir in der TiefkĂŒhltruhe und dann ist auf einmal Sommer. Nur cool. 

Soweit dazu. Jetzt zum nachdenken. Mir ist auf der RĂŒckfahrt durch die sonnigen Laurentiens, bei meiner "Motorrad Meditation", folgendes durch den Kopf gegangen: 

a) HĂ€tte der Idiot Putin nicht diesen stupiden und unsĂ€glichen Krieg mit der Invasion der Ukraine angefangen, unter deutlicher FehleinschĂ€tzung der Gegenwehr der Ukraine und des "Westens", dann hĂ€tte er jetzt die gesamte Krim und möglicherweise Teile des Donbas. Letzteres als neutrale "russisch - ukrainische Pufferzone". Die russische Wirtschaft wĂŒrde florieren weil Europa nach wie vor sein billiges Gas und sein Öl kaufen wĂŒrde. Die russischen Oligarchen wĂŒrden noch reicher und korrupter werden und alles wĂ€re "Fried, Freude, Eierkuchen". Deutschland im speziellen wĂ€re sehr antiamerikanisch und relativ "russophile". Finnland und Schweden wĂ€ren neutral und Schröder könnte sich - nach wie vor - seine korrupten Taschen mit Geld von Gazprom fĂŒllen. 

b) HĂ€tte Kamela Harris die Wahl gewonnen und wĂ€re PrĂ€sidentin der USA dann gĂ€be es jetzt höchstwahrscheinlich keinen Krieg im nahen Osten, die Israelis wĂŒrden nicht Amok laufen, die Preise wĂ€ren niedrig, die Inflation wĂ€re im Griff und die Wirtschaft wĂŒrde laufen. Erneuerbare Energie wĂŒrde auch in den USA gefördert werden, die NATO wĂ€re stark und die transatlantischen Beziehungen ausgezeichnet. Carney wĂ€re möglicherweise nicht an der kanadischen Regierung sondern - leider - die Konservativen. Die Welt wĂ€re womöglich relativ stabil und könnte sich global dem Kampf gegen den Klimawandel und der Beseitigung der weltweiten Armut widmen. 

HĂ€tte. Konjunktiv. Stattdessen tobt der Wahnsinn. Dabei könnte das Leben auf diesem Planeten doch so einfach, angenehm und schön sein. Könnte. 

 

 

 

 

 


 

 

 

Montag, 13. April 2026

Es gibt noch Hoffnung: Lang lebe Europa, lang lebe Ungarn, lang lebe die Demokratie - aus der SZ von Heute

Es gibt nicht viele solcher Abende, solcher NĂ€chte im Leben eines Menschen: Ungarn hat sich ĂŒber Nacht von einem Land des Misstrauens und des Hasses in ein Land der Hoffnung verwandelt.

Gastbeitrag von GĂĄbor Schein

WĂ€hrend des Tags war es noch nicht so heiter. Die Sonne tauchte die HauswĂ€nde in wunderschönes FrĂŒhlingslicht, doch niemand wagte es wirklich, an den FrĂŒhling zu glauben. Familien und Paare unterhielten sich leise und behutsam, wobei sie sich zueinander drehten, damit niemand mitbekam, worĂŒber sie sprachen. Wer die Stadt kennt, bemerkte dennoch, dass etwas im Gange war, ja vielleicht sogar schon geschehen war.

GĂĄbor Schein, Jahrgang 1969, gehört zu den wichtigsten Schriftstellern Ungarns nach 1989. Er ist Professor am Institut fĂŒr Ungarische Literaturgeschichte an der Eötvös LorĂĄnd UniversitĂ€t in Budapest.
GĂĄbor Schein, Jahrgang 1969, gehört zu den wichtigsten Schriftstellern Ungarns nach 1989. Er ist Professor am Institut fĂŒr Ungarische Literaturgeschichte an der Eötvös LorĂĄnd UniversitĂ€t in Budapest. Lenke/Lenke

Budapest ist eine ironische Stadt, die Schwester Wiens. Die geistige UnabhĂ€ngigkeit, deren zahlreiche Helden ich kennenlernen durfte, verband sich hier mit Humor, Ironie und unerschĂŒtterlichen Reflexionen. Hier passte es nie, streng oder heilig zu sein; in den verschiedenen Subkulturen der Außenseiter herrschte mörderische Ironie. Die Fidesz-Partei von Viktor OrbĂĄn brachte etwas anderes mit, eine fremde MentalitĂ€t, fĂŒr die es weder in Budapest noch auf dem Land VorlĂ€ufer gab. Der als christlich und nationalistisch getarnte Zynismus, die Arroganz, die maßlose und schlichte GewalttĂ€tigkeit feudaler Verachtung und neofaschistischer MachtĂŒbung herrschten 16 Jahre lang.

Orbån und seine Leute haben uns unsere Sprache geraubt, in der wir miteinander hÀtten sprechen können

Viele sind ihre eigenen kleinen oder grĂ¶ĂŸeren Kompromisse eingegangen, die anfangs vielleicht pragmatisch erschienen, sich aber letztlich als verhĂ€ngnisvoll erwiesen. Ungarn wurde zu einem Versuchslabor fĂŒr illiberale MachtausĂŒbung, das zunĂ€chst nur in der mitteleuropĂ€ischen Region, spĂ€ter aber auch in Westeuropa und den Vereinigten Staaten Nachahmer fand. Als einige von uns zum ersten Mal darĂŒber sprachen, wollte uns niemand glauben. Das ist ĂŒbertrieben, ihr seht Gespenster. Dann war es schon zu spĂ€t.

Erdrutschsieg der Opposition in Ungarn
:„Machen wir eine große ungarische Party“

Nach 16 Jahren muss OrbĂĄn seine Macht abgeben. Die Tisza-Partei von Wahlsieger Magyar kann wohl mit einer Zweidrittelmehrheit rechnen – genug, um den Abbau der Rechtsstaatlichkeit rĂŒckgĂ€ngig zu machen.

Von Verena Mayer

Die Ungarn wussten schon immer genau, was aus Russland kommt. Von dort kommen byzantinische LĂŒgen, Kolonialherrschaft und der Tod, doch OrbĂĄn hat es geschafft, dass sie das vergessen haben. Lange Zeit, viel zu lange, lebte das Land in tiefer Apathie, und nicht selten wurden es von seinen Besten verraten. OrbĂĄn und seine Leute haben die Niedertracht zur Moral gemacht, die LĂŒge zur Wahrheit, das Unwahre zur RealitĂ€t. Der Spott und die Verachtung in ihren Blicken sowie die scheinbar unĂŒberwindliche VerhĂ€rtung in ihren Worten stellten selbst die stĂ€rksten Seelen auf eine harte Probe. Du bist schwach, sagten sie, niemand steht dir bei, es gibt keine Hoffnung. Als Trump zum zweiten Mal PrĂ€sident der Vereinigten Staaten wurde, als er und Putin zu zweit begannen, die Welt zu bestimmen, schien wirklich alle Hoffnung verloren.

OrbĂĄn und seine Leute haben die Verfassung geĂ€ndert, darin festgelegt, wer was wert ist, sie haben die Gerichte, die Presse und den Großteil der ungarischen Wirtschaft unter ihre Kontrolle gebracht, den Geheimdienst fĂŒr Parteizwecke missbraucht, und sie haben versucht, jeden zum Schweigen zu bringen, der nicht ihre Meinung wiederholte. Sie benutzten die Namen von BrĂŒssel und der EU als Schimpfwörter, wĂ€hrend sie das Land in jeder Hinsicht Putin auslieferten. Im letzten Moment erfuhren wir auch, dass OrbĂĄn und sein Außenminister, die falschen Ritter der SouverĂ€nitĂ€t, mit Putin und Lawrow sprachen wie ein Underdog mit dem Mafiaboss, und wir sahen Viktor OrbĂĄn auf der Seite des Vize-PrĂ€sidenten der USA.

Zwischen wahr und falsch kann auch die Dunkelheit den Unterschied nicht auslösche

Dass sich die Welt von OrbĂĄn dem Ende nĂ€hert, zeigte sich deutlich auch daran, dass diejenigen, die bis zum vorletzten Moment Nutznießer seines Regimes waren, plötzlich den VorkĂ€mpfer des Widerstands in sich entdeckten. Am schmerzhaftesten ist der zerstörerische Zynismus dieser Menschen, mit dem sie gerade die Unterschiede auslöschen wollen. „Im Dunkeln ist jede Kuh schwarz“, lautet ein bekanntes ungarisches Sprichwort. Nein, zwischen wahr und falsch kann auch die Dunkelheit den Unterschied nicht auslöschen, und wir mĂŒssen diesen Unterschied hĂŒten wie unseren Augapfel.

Debatte
:Ungarn? Trinken und auf Handys starren

Viktor OrbĂĄn und seine Leute reden stĂ€ndig von nationaler Kultur. Aber was das ist, außer Wurst und Paprika, weiß kaum noch jemand. Selbst wenn der Premier nicht noch eine Wahl gewinnt: Was zerstört ist, wird schwer wieder aufzubauen sein.

Gastbeitrag von Lacy Kornitzer

Wir wissen, dass das, was vor uns liegt, sehr schwer sein wird. Wir wissen, dass die eigentliche Arbeit noch vor uns liegt, wir wissen, dass viele alles tun werden, damit dies nicht gelingt. Wir wissen auch, dass diese 16 Jahre unauslöschliche Zerstörung in den Seelen und in den Beziehungen zwischen den Menschen angerichtet haben. Wir wissen, dass OrbĂĄn und seine Leute alles geraubt haben, was sich bewegen lĂ€sst, dass ein Großteil des Landes in unvorstellbarer Armut lebt, dass die Menschen schutzlos und ausgeliefert sind; wir wissen, dass es in weiten Teilen des Landes keine medizinische Versorgung gibt und dass den Kindern in den Schulen vielerorts schĂ€ndlicher Unsinn eingetrichtert wird. Doch Ungarn hat sich ĂŒber Nacht von einem Land des Misstrauens und des Hasses in ein Land der Hoffnung verwandelt.

Wer in dieser Nacht durch die Straßen von Budapest und anderen StĂ€dten des Landes ging und den Menschen in die Augen sah, hĂ€tte glauben können, Ungarn habe die Fußballweltmeisterschaft gewonnen. Nein, so etwas ist natĂŒrlich nicht passiert. Denn was passiert ist, ist viel mehr als das. Das Land hat seine WĂŒrde, sein SelbstwertgefĂŒhl und seine Zukunft zurĂŒckgewonnen. Die Hoffnungslosigkeit war bereits so groß, dass selbst die Mutigsten kaum noch daran glaubten. Dazu brauchte es einen Menschen, PĂ©ter Magyar, der anfangs sicherlich selbst nicht wusste, was seine Worte fĂŒr viele bedeuten wĂŒrden. Was bedeutet es, dass er seine Fehler nicht verschleiert, sondern zu ehrlicher Rede fĂ€hig ist?

Wenn bis gestern die Infektion des Illiberalismus von Ungarn ausging, so hoffe ich, dass dieses Land ab morgen fĂŒr viele, die wieder den Boden der RealitĂ€t und der Wahrheit unter ihren FĂŒĂŸen spĂŒren möchten, zum TrĂ€ger der Hoffnung wird. Klingt das naiv? Vielleicht ja. Aber selbst die raffinierten russischen Geheimdienste waren nicht stĂ€rker als diejenigen, die nun auf den Straßen feiern durften. Denn sie, sie hatten zunĂ€chst nichts. Nichts außer der Gewissheit, dass sie so nicht leben wollen. Das reichte fĂŒr gestern. Jetzt mĂŒssen wir viel, sehr viel arbeiten, damit uns die LĂŒge nicht mehr ins Gesicht lachen kann.

Donnerstag, 9. April 2026

Franken vs. Québec - was sagt Chatgpt dazu?

 

Ein Vergleich der LebensqualitĂ€t zwischen QuĂ©bec und Franken (Bayern) ist spannend – beide Regionen sind sich sogar in manchem ĂŒberraschend Ă€hnlich, unterscheiden sich aber im Alltag deutlich. Hier ist eine klare, realistische GegenĂŒberstellung:


🧭 GrundsĂ€tzliches

  • QuĂ©bec (v. a. MontrĂ©al / QuĂ©bec City): nordamerikanisch geprĂ€gt, frankophon, etwas „europĂ€ischer“ als Rest Kanadas
  • Franken (Teil von Bayern, z. B. NĂŒrnberg): typisch deutsch, stark industrialisiert, sehr stabil

Beide gelten als wirtschaftlich starke Regionen mit eigener kultureller IdentitÀt


💰 Einkommen & Wirtschaft

Franken / Bayern

  • Sehr starke Wirtschaft, niedrige Arbeitslosigkeit (~3–4 %)
  • Höhere Durchschnittslöhne als QuĂ©bec
  • Sehr stabile Karrierewege (Industrie, Mittelstand)

Québec

  • Gute Jobchancen (besonders Tech, AI, Kreativbranche)
  • Löhne oft niedriger als in Deutschland
  • Arbeitsmarkt flexibler, aber auch unsicherer („hire & fire“)

👉 Fazit:

  • 💾 Mehr Sicherheit & Einkommen → Franken
  • 🚀 Mehr Dynamik & Chancen fĂŒr Quereinsteiger → QuĂ©bec

🏠 Lebenshaltungskosten

Franken

  • Mieten moderat (außer MĂŒnchen)
  • Insgesamt gut kalkulierbar

Québec

  • Wohnen deutlich gĂŒnstiger als viele andere Teile Kanadas
  • Steuern relativ hoch
  • Alltag (Auto, Lebensmittel) oft teurer als erwartet

👉 MontrĂ©al wird oft als gutes VerhĂ€ltnis zwischen Kosten und LebensqualitĂ€t gesehen


⚖️ Work-Life-Balance

Franken / Deutschland

  • 5–6 Wochen Urlaub
  • Starker KĂŒndigungsschutz
  • Klar geregelte Arbeitszeiten

Québec

  • Weniger Urlaub (2–3 Wochen ĂŒblich am Anfang)
  • Mehr FlexibilitĂ€t, aber auch mehr Druck
  • Karrierewechsel leichter

👉 Fazit:

  • 🧘‍♂️ Besserer Schutz & Balance → Franken
  • 🔄 Flexibler, aber stressiger → QuĂ©bec

đŸ„ Soziales & Sicherheit

Franken

  • Sehr gutes Gesundheitssystem
  • Hohe soziale Sicherheit
  • Weniger Einkommensungleichheit

Québec

  • Öffentliches Gesundheitssystem (kostenlos, aber Wartezeiten)
  • Gute soziale Programme, aber weniger umfassend als in Deutschland

🌆 Alltag & LebensgefĂŒhl

Québec

  • Sehr lebendige Kultur, Festivals, Gastronomie
  • Offene, „nordamerikanische“ MentalitĂ€t
  • Viel Natur & Outdoor (echte Wildnis)

Franken

  • Ruhiger, strukturierter Alltag
  • Tradition + hohe LebensqualitĂ€t
  • Natur auch gut, aber „geordnet“ und dichter besiedelt

😊 Subjektive Lebenszufriedenheit

  • StĂ€dte in QuĂ©bec schneiden gut bei Lebenszufriedenheit ab (z. B. QuĂ©bec City, MontrĂ©al)
  • Bayern gilt international als eine der Regionen mit sehr hoher LebensqualitĂ€t und Wohlstand

đŸ§Ÿ Kurzfazit

KategorieGewinner
Einkommen & StabilitĂ€tđŸ‡©đŸ‡Ș Franken
KarriereflexibilitĂ€t🇹🇩 QuĂ©bec
Work-Life-BalanceđŸ‡©đŸ‡Ș Franken
Kultur & Lifestyle🇹🇩 QuĂ©bec
SozialsystemđŸ‡©đŸ‡Ș Franken
Abenteuer / „neues Leben“🇹🇩 QuĂ©bec

🧠 Gesamtbewertung

  • Franken = sicher, stabil, planbar, „klassisch hohe LebensqualitĂ€t“
  • QuĂ©bec = freier, dynamischer, kulturell lebendiger, aber weniger abgesichert

Dienstag, 7. April 2026

Montrealer Architektur und Infrastruktur

Mit der hiesigen Infrastruktur ist das so eine Sache. Die Straßen in Montreal und Umgebung verdienen diesen Namen eigentlich nicht mehr wirklich. Es sieht eher so aus als hĂ€tten die Russen das Land mit einer Million Drohnen angegriffen und deswegen sind ĂŒberall gigantische Krater entstanden. 

Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, was Gott sei Dank, sehr selten vorkommt, dann muß ich im Moment echt mehr darauf achten wo die Löcher bzw. Krater sind denn ansonsten haut es mir irgendwann mal alles auseinander. Neulich hieß es mal, dass es in Montreal fĂŒr bestimmte Modelle keine Felgen mehr gĂ€be weil soviel davon kaputt gegangen sind. 

Obwohl wir gigantische Grundsteuern zahlen (kleines Beispiel: fĂŒr unser Haus laufen pro Jahr ca. 7000 $ auf und da kommt noch die "Schulsteuer" von ca. 3000 $ dazu, d.h. es gibt schon mal ca. 10000 $ an jĂ€hrlicher Grundsteuerbelastung) ist die Stadt scheinbar nicht in der Lage adĂ€quat zu investieren. 

Das ganze lĂ€ĂŸt sich dann auch auf das Gesundheitswesen anwenden - d.h. sauteuer und de facto nicht existierend. Ich frage mich hĂ€ufig, wo wohl die ganze Kohle hingeht?

Die U-Bahn ist mittlerweile zu einer offenen Anstalt fĂŒr psychisch kranke Menschen geworden. Es ist wirklich erschreckend und ich kenne jede Menge Bekannte welche keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen wollen weil sie sich schlicht nicht mehr sicher fĂŒhlen. 

Ich gehe auf meinem tĂ€glichen Weg zur Arbeit jeden Tag an etlichen am Boden liegenden Gestalten vorbei und was die sanitĂ€ren UmstĂ€nde angeht will ich mal lieber nicht in Details gehen. Ich bin ja von Natur aus ein Grundsatzoptimist aber ganz subjektiv beobachte ich im Moment eine gnadenlose Verschlechterung was Obdachlosigkeit oder psychische Erkrankungen anbelangt. 

Selbst im BĂŒro muss ich jetzt wieder einen - sogenannten - Panikschalter einbauen lassen damit meine Leute - im Falle eines Falles - den Alarm auf der nĂ€chsten Polizeistation auslösen können. 

Wie könnten LösungsansĂ€tze aussehen? Schwer zu sagen. Ein Dach ĂŒber dem Kopf als erstes - mit Containersiedlungen z.B.. Dachau bringt 1100 Asylsuchende in so einem Containerdorf unter und das sah recht ordentlich aus. Als Übergangslösung. 

Dann brĂ€uchte es natĂŒrlich betreuende UnterstĂŒtzung (Sozialarbeiter/innen) und medizinisch - psychologische Dienste. Das kostet allerdings ein Schweinegeld - deswegen glaube ich, lĂ€sst man die Obdachlosen hier lieber in Zeltlagern, in NotunterkĂŒnften oder in der U-Bahn vor sich hin vegetieren. 

Mein Nachbar und guter Freund Bruce arbeitet als Arzt im Krankenhaus und berichtet mir auch immer von absoluten Horrorstories.  

Am Samstag sind wir mal so durch ein mir relativ fremdes Stadtviertel "gelatscht" und da gab es auch ein paar architektonische Highlights. 





 

Manchmal erinnert mich das an Berlin Kreuzberg in den 80er Jahren. 

Witzigerweise bin ich, nach dem ich diesen Blogeintrag geschrieben habe, bin ich auf einen Artikel in 'La Presse' - der frankophonen Zeitung in QuĂ©bec gestoßen: 

https://www.lapresse.ca/actualites/chroniques/2026-04-08/ce-quebec-qui-tombe-en-ruine.php

Der Journalist, Patrick LagacĂ©, ist renommiert und schreibt, in der Regel, hervorragende Kommentare und Kolumnen. In diesem Fall beschreibt er exakt und zu 100% was ich auch glaube zu beobachten. 

Quebec fĂ€llt in TrĂŒmmer und wird zu einer einzigen absoluten Ruine. KrankenhĂ€user, Schulen, Infrastruktur wie Straßen und BrĂŒcken und die Gesellschaft als ganzes. In Japan hatte ich eine Ă€hnliche Beobachtung, u.a. aufgrund der demografischen Bedingungen, also der Überalterung der Gesellschaft. Eine "alte Gesellschaft" bedeutet automatisch mehr Bedarf an medizinischer Versorgung. Es sind weniger Menschen in Arbeit welche Steuern zahlen. Mehr Menschen beziehen Rente und sind auf staatliche Leistungen angewiesen. Ein Teufelskreis. 

Apropos, jetzt mal ganz was anderes: 

wĂ€hrend 4 Menschen um den Mond fliegen bzw. hin- und hoffentlich auch wieder zurĂŒck, ĂŒberqueren zwei meiner Kumpels den Atlantik im Segelboot

Micha (Diehl) und "der KĂ€ptn" ĂŒberqueren gerade den Atlantik in der Nussschale. Auf dem Weg von Gibraltar nach Brasilien. Der Wahnsinn. 

Hier ihr live Standort. 

https://share.garmin.com/2S4VR

Das sind noch Abenteurer. 

 

 

  

 

 

 

 

Donnerstag, 26. MĂ€rz 2026

Ein Wort zum kanadischen Klima

 







Als ich vor ca. 29 Jahren nach Quebec kam bin ich mit einer gewissen europĂ€ischen "Wetter Arroganz" angekommen und dachte zuerst: "na ja, ich komme aus Oberfranken, mit harten Wintern, mit Schnee und manchmal Eis, was soll das ganze Jammern hier zwengs Wetter und Winter und so". Wir hatten in unserer Kindheit auch harte Winter am Reisighof. Es gab anfĂ€nglich keine Heizung in unseren Schlafzimmern. Wir Kinder am Reisighof mußten jeden Tag bei jedem Wetter mindestens ein bis zwei km laufen um zum Schulbus zu kommen. Wir sind Ski gefahren und waren im Fichtelgebirge und in den Alpen. Wir hatten manchmal Ostströmung am Reisighof und dann kam sibirische KĂ€lte. Oder auch skandinavische EinbrĂŒche aus Norden. Das war auch kalt.  

Aber der Golfstrom auf der einen Seite und die Alpen oder z.B. der Kaukasus auf der Anderen sind natĂŒrliche Barrieren in Europa. Meistens kommt das Wetter am Reisighof ja von Westen, d.h. vom Atlantik und das ist dann, in der Regel, eher mild. Manchmal leider auch wechselhaft und nass. Aber eben Golfstrom.

In Montreal bzw. in weiten Teilen Quebecs ist es so, dass meistens der Jet Stream blĂ€st. Das heißt, die Wind- und Wetterströmungen kommen in der Regel aus Westen. Aus den PrĂ€ries. Im Winter nimmt diese Strömung dann hĂ€ufig viel Feuchtigkeit auf und zwar ĂŒber den großen Seen - der sogenannte 'Lake Effect' - und dann kommt es im St. Lorenz Becken oft zu heftigen NiederschlĂ€gen, mal als Schnee oder aber auch als Regen im Sommer. Deswegen gibt es auch - im Durchschnitt - ca. 200 cm Niederschlag als Schnee pro Winter. 

NatĂŒrliche Barrieren oder mildernde EinflĂŒĂŸe wie den Golfstrom gibt es dabei keine. Auch nicht nach Norden zur Arktis hin bzw. nach SĂŒden. 

Und das ist das Problem. D.h. es kann extreme AusschlĂ€ge in die Eine oder aber auch in die andere Richtung geben. Ich habe es einmal erlebt, dass am Chalet die Temperatur von ca. plus 12 auf minus 25 gefallen ist - innerhalb von drei Stunden. 37 Grad Temperaturunterschied in kĂŒrzester Zeit. Unvorstellbar fĂŒr mitteleuropĂ€ische VerhĂ€ltnisse. Mein persönlicher Allzeit Minusrekord sind regulĂ€re minus 36 Grad (Celsius). 

Und dann kommt noch der entscheidende Faktor dazu: der Wind. 

Windchill. 

Der Windchill hat mich gelehrt niemals ohne MĂŒtze oder adĂ€quate Klamotten aus dem Haus zu gehen. Niemals. 

Außerdem gibt es Momente wo man, bei entsprechenden Minustemperaturen und dem entsprechenden Windchill, innherhalb von Minuten oberflĂ€chliche Erfrierungen auf der Haut bekommen könnte. Man kann es wirklich nicht vergleichen. So eine aggressive KĂ€lte wĂŒrde man in Deutschland oder auch in Mitteleuropa kaum erleben. Außer im Hochgebirge oder im Norden Skandinaviens - oder in Osteuropa vielleicht. 

Wenn also KĂ€lte, Feuchtigkeit UND der Wind zusammen kommen, dann wird es eng. 

Warum schreibe ich das? Weil bei Schwesterchen in Schönberg die BlĂŒmchen blĂŒhen und sie uns vom FrĂŒhling erzĂ€hlt wĂ€hrend ich noch auf dem total gefrorenen See Langlauf mache. Die OberflĂ€che war, nach nĂ€chtlichen Frost, super hart und ich konnte eigentlich fast skaten. Das Eis bricht niemals vor Ende April. 

Am Samstag war ich mit den Kids noch beim Skifahren in den Laurentides - u.a. mit Blick auf den Mont Tremblant und am Dienstag war der Kurzeinsatz am Chalet inklusive Langlauf und Schneeschuh Tour in der Wildnis. Am Ende des Winters muss ich immer mal nach "dem Rechten" sehen und ĂŒberprĂŒfen ob die HĂŒtte den Winter ĂŒberstanden hat - was auch der Fall war. 

Laut Wetterbericht gibt es aber Hoffnung, dass wir ĂŒber Ostern die MotorrĂ€der rausholen können. Hoffentlich ist der Winter dann wirklich vorbei. Es langt. 5 Monate sind genug. LOL. 






Montag, 16. MĂ€rz 2026

Der Winter gibt nicht auf

 

Jedenfalls noch nicht. Wir hatten einen guten Schneesturm mit bis zu 30 cm Neuschnee und ich denke wir können am kommenden Wochenende nochmal recht ordentlich zum Skifahren gehen. 

 

 

Donnerstag, 12. MĂ€rz 2026

ZurĂŒck in den Eissturm


Ein paar verrĂŒckte Kayakfahrer sind schon auf dem St. Lorenz unterwegs. Obwohl der Strom noch halb mit Eis bedeckt ist. Das muss man auch mögen ......

Gestern und heute gab es Eisregen. Schulen und öffentliche Einrichtungen wurden geschlossen. 200000 Haushalte sind im Moment noch ohne ElektrizitĂ€t. 

Welcome back im kanadischen Klima. 


Mittwoch, 4. MĂ€rz 2026

Franken





Reini und Soko inspizieren hier meinen Wald und es werden wohl zwei oder drei dicke Buchen "dran glauben" mĂŒssen. 

Danke nochmal an die ganze Family, das super Essen, die Kuchen, etc.! 

Die Temperaturen in Montreal sollten sich auch weider eingepegelt haben und auch in Kanada sollte es irgendwann mal FrĂŒhling werden. 

Ich bin gespannt wie es am WE am Chalet aussehen wird aber ich gehe von mindestens einem Meter Schnee aus. 

Im Mai "schlagen" dann Emile und ich wieder auf und werden etwas Waldarbeit machen und ansonsten ein wenig Biken. In diesem Sinne - bis die Tage. 

Samstag, 28. Februar 2026

Nachtrag Dolomiten



Nach dem Skifahren ist vor dem Skifahren. Nach dem spektakulĂ€ren Trip in die Dolomiten geht es erstmal zurĂŒck nach Franken und dann back to "business" in Montreal. Da sollte es noch ca. 4 Wochen winterlich bleiben. Joanne befindet sich bei ihrer Tochter an der James Bay bei -38 Grad (minus, wie gesagt). 

Was fĂŒr ein krasser Gegensatz zu den heutigen 18 Grad in SĂŒdtirol. Unglaublich.  

Freitag, 27. Februar 2026

Einfach nur genial

 






Nur Sonne pur, kein Wölkchen weit und breit. Keine Anstellzeiten und es war nichts los auf den Pisten. Einfach nur genial. Das Ganze gepart mit teilweise fast "sommerliche Temperaturen" am spĂ€ten Nachmittag. Unfaßbar. 

Langlauf im Fischleintal und ansonsen "Ski Total" auf top prĂ€parierten Pisten. 

Zich Sprachen in der Gondel oder auf der HĂŒtte. HollĂ€ndisch, Deutsch, Italienisch, Ladinisch, Französisch, Tschechisch, Slovenisch, Polnisch, Englisch, usw.. Einfach nur cool - lang Lebe Europa und die europĂ€ische Kultur der VölkerverstĂ€ndigung. 

Auf der Schattenseite der Geschichte: das Weizenbier auf der LĂ€rche (fĂŒr die Connaisseure unter uns) kostet jetzt 6,20 Euro - das ist ein Wort. LOL!

Speaking of which: 0,5 Promillegrenze und Helmpflicht auf den Pisten. Das wird Eng. Wobei die Definiton was jetzt genau ein Skihelm ist noch nicht so ganz klar ist. LOL. Ich saß im Lift neben einem Ă€lteren Ehepaar und er Mann hatte einen Radhelm auf. Cool. 

Ich habe auch eine Pistensperrung erlebt weil der Hubschrauber eine gestĂŒrzte Person abtransportieren mußte. Aber das kommt jedes Jahr vor - vollkommen normal. Wir gehen halt auch ein gewisses Risiko ein beim Skifahren. 


Dienstag, 17. Februar 2026

Oan schena Schnee hoats

 




Jedes Jahr dieselbe Story: 

es hat schier unglaubliche Schneemassen am Chalet und am See. GeschĂ€tzte 110 cm flĂ€chendeckend. Also mußte ich das komplette Vordach von der weißen Pracht befreien denn sonst wĂ€re das Ding schon wieder zusammengebrochen. 

Joanne hat zwei komplette Tage geschaufelt um einen Teil vom Balkon wieder frei zu bekommen. 

Ohne Schneeschuhe oder Ski kommst du keinen Meter weit.  

 

 

 

 

Montag, 2. Februar 2026

40 km im Park La Mauricie

 




Beste Bedingungen, Sonne pur, nicht zu kalt, 80 km gespurte Loipe, einige davon ziemlich "ansprechend", d.h. rauf und runter und ĂŒber Stock und Stein. 

40 km habe ich abgespult im Nationalpark. 

Wunderbar!!! 

 

 

 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Und jeder Tag ist noch verrĂŒckter als der Vorherige - zumindest politisch

 https://www.lapresse.ca/actualites/chroniques/2026-01-21/la-russification-des-etats-unis-encore.php

Wo soll man anfangen? Den obigen Artikel in "La Presse" kann man ja durch Google translate jagen und ĂŒbersetzen. Der Artikel gibt aber so ein bißchen die hiesige Stimmung wieder: wir (die westlichen, freiheitlichen Demokraten) haben es jetzt mit zwei Problemen zu tun: einem Gegner und einem Feind. Oder zwei Feinde? Die "Russifizierung" der USA geht soweit dass, laut La Presse, die Invasion Kanadas durch die USA vom kanadischen MilitĂ€r durchgespielt wurde und das der Widerstand der kanadischen Armee so ca. 2 Tage dauern wĂŒrde. Maximal eine Woche und danach wĂŒrde man in einen Guerilla Krieg ĂŒbergehen wie das die Finnen im legendĂ€ren Winterkrieg gegen Stalin schon einmal erfolgreich vorexerziert haben. Die Afghanen machen das ja - de facto - schon immer.

Jedenfalls hat der neue kanadische MinisterprĂ€sident, Mark Carney, eine kluge, intelligente, stringente und inspirierende Rede gehalten (in zwei Sprachen) welche weltweit Beachtung findet bzw. gefunden hat. Laut hiesigen Informationen hat er sie selbst geschrieben bzw. formuliert und frei vorgetragen. Das können nur sehr wenige intelligente Menschen. Zumindest in dieser Form. Es lohnt sich definitiv, die Rede von Carney in Davos auf Youtube in ganzer LĂ€nge anzuhören. 

Welch Kontrast zu dem Psychopathen aus den sĂŒdlicheren Gefilden. Wenn ich bedenke, dass die Kanadier noch vor knapp 25 Jahren - de facto - keine wirkliche Grenze zu den USA hatten, kann man sich die Entwicklung der letzten 20 Jahre fast nicht mehr vorstellen bzw. erklĂ€ren. Damals konnte man in die USA einreisen indem man an der Grenze sagte man sei Kanadier. Dann haben dich die US Grenzer einfach ohne jegliche weitere Kontrolle einreisen lassen. Es wurde kein Ausweispapier verlangt. Das muss man sich mal vorstellen. Dann kam 9/11 und die Welt, zumindest die US amerikanische, ist "eingestĂŒrzt". Davor waren die Kanadier und die US Amerikaner fast wie ein Land. Gut, Quebec aufgrund seiner kulturellen Geschichte mal ausgenommen. 

Jetzt wird das Ganze aber langsam "pathologisch". Ein offensichtlich und fĂŒr jeden ersichtlich geistig und kognitiv limitierter, seniler alter Mann der mental definitiv nicht "auf der Höhe ist", bringt Chaos ĂŒber die Welt und fĂŒhrt sich auf wie ein 5 jĂ€hriges Kind dem man die Schokolade weggenommen hat. 

Sich vorzustellen, dass es tatsĂ€chlich nicht gĂ€nzlich surreal und irrealistisch ist, dass die USA Kanada angreifen, wie unfassbar verrĂŒckt ist das? HĂ€tte man so einen Gedanken noch vor 15 Jahren geĂ€ußert, wĂ€re man möglicherweise in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert worden. Es ist schier unglaublich. 

Aber: morgen wird es womöglich noch etwas verrĂŒckter. Mal schauen, was als nĂ€chstes kommt. 

In diesem Kontext muss ich zugeben, das Carney definitiv der Mann der Stunde ist. Die Kanadier haben, soweit ich das beurteilen kann, vollstes Vertrauen in die management FĂ€higkeiten dieses besonnenen, ruhigen, nachdenklichen und intelligenten Menschen und ich kann nur sagen: Gott sei Dank ist Justin nicht mehr da. Das wĂ€re eine einzige Katastrophe. Apropos: Carney hat ein Buch geschrieben, so ca. um 2021 mit dem Titel: Values, Building a Better World for All. 

Und jetzt mĂŒssen wir ALLE mal aufstehen und wir und unsere gewĂ€hlten Vertreter (Merz, Carney, etc.) sollten sich nicht mehr vor dem, offensichtlich psychisch kranken alten Mann, fĂŒrchten. Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass die traditionelle und pazifistische Friedensbewegung in Deutschland und Europa aufsteht und zu Ostern auf die Straßen geht und zwar gegen beide "Feinde" und FÜR Frieden in Freiheit demonstriert. Dass wir Alle dafĂŒr gewisse Opfer bringen mĂŒssen ist klar aber ich denke, die Mehrheit der EuropĂ€er und der Kanadier sind dazu bereit. Viele andere Menschen in vielen Nationen auch. Carney und Kanada haben den Ton vorgegeben - die Kanadier sind, glaube ich, insgesamt einverstanden. Auf gehts. 

Nachtrag: wÀhrend all dieser mediale Unsinn stattfindet sterben in der Ukraine jeden Tag viele Menschen und die ukrainischen Soldaten und Soldatinnen verteidigen unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Lebensform. Mehr oder weniger. Lasst uns das nicht vergessen. Slava Ukraini. Fokus!!!!

Und der letzte Gedanke: hĂ€tte Davos nicht ultimativ und mit maximaler PrioritĂ€t der Problematik "Klimawandel" und "ErderwĂ€rmung" dienen mĂŒssen? Anstelle des ganzen Kinderkrams des orangenen Vollidioten? Meine Fresse.